Die Entstehung des Landschaftsgarten zu Machern

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       Diese Zeilen gab der Architekt Ephraim Wolfgang Glasewald, der Autor der “Beschreibung des Gartens von Machern mit besonderer Rücksicht auf die in demselben befindlichen Holzarten” (Berlin 1799), den Besuchern mit auf ihren Weg durch die Macherner Anlagen. Heute - fast zwei Jahrhunderte später - empfinden wir die Blessuren, die das Gartendenkmal seither erlitten hat. Die Spuren der Zivilisation drängten sich immer weiter heran, stören die Harmonie der Gartenbilder, holen uns immer wieder in die Gegenwart zurück. Die fortschreitende bauliche Ausdehnung des Ortes hat vom Park bis in jüngste Vergangenheit manches Opfer gefordert.  

Doch, tauchen wir ein in das Dunkel der Ritterburg oder stehen vor der gewaltigen Pyramide, so sind wir rasch dem Heute entrückt, verzaubert durch eine uns wenig vetraute Formensprache und Gefühlswelt. Scheinbar im Gegensatz zum freundlichen Schloß und zu den anmutigen Tempeln am Ufer des Schwemmteiches prägen diese Baulichkeiten den düsterer erscheinenden Charakter des nordöstlichen Gartenbereiches. Die Frage nach dem Schöpfer dieser Anlage und seinen Beweg- gründen für die Errichtung der zweifellos kostspieligen und anscheinend jeder praktischen Nutzung entbehrenden Bauten stellt sich fast zwangsläufig dem heutigen, in der Regel nüchterner veranlagten Betrachter.

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