www.tagesschau.de
Obama verspricht Milliarden gegen die Arbeitslosigkeit
Energiegeladen und aggressiv gegenüber den Republikanern trat US-Präsident Obama am "Labor Day" vor Anhängern auf. Er versprach Milliarden für die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Ob es seiner Partei noch gelingen kann, die Zwischenwahlen im November zu gewinnen, ist fraglich.
Olympia 2018: Bogner legt Amt nieder
Willy Bogner ist nicht länger der Chef der Münchner Olympiabewerbung 2018. Der 68-Jährige musste sein Amt aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Er will aber im Aufsichtsrat die Bewerbung Münchens weiter unterstützen. Für Bogner wird nun Bernhard Schwank Geschäftsführer der Bewerbungsgesellschaft.
EU soll Haushaltspläne der Mitgliedsstraaten früher kontrollieren
Die EU-Finanzminister haben Konsequenzen aus der Schuldenkrise Griechenlands gezogen: Die 27 Mitgliedsstaaten müssen künftig ihre Haushalts- und Reformpläne frühzeitig nach Brüssel melden. Ab 2011 dürfen die nationalen Etats dann erst nach den Empfehlungen der EU-Gremien beschlossen werden.
Ex-Außenminister Fischer wird Rewe-Berater
RWE, BMW, Siemens - die Liste der Firmen, für die Ex-Außenminister Fischer arbeitet, ist schon lang. Nun kam ein weiteres Unternehmen hinzu: Den Handelskonzern Rewe soll der frühere Vizekanzler bei der Entwicklung einer neuen Nachhaltigkeitsstrategie beraten und "wichtige neue Impulse" liefern.
EU-Kommissionspräsident Barroso redet "zur Lage der Union"
Es ist nicht Washington. Und er ist nicht Obama. Dennoch setzt EU-Kommissionspräsident Barroso bei seiner Rede "zur Lage der Europäischen Union" auf den Obama-Faktor. Er will das Gesicht Europas werden - und seinen Konkurrenten van Rompuy abschütteln.
Massenproteste gegen die Rentenreform in Frankreich
Als wichtigstes Projekt seiner Amtszeit hatte Frankreichs Präsident Sarkozy die Rentenreform angekündigt. Arbeitsminister Woerth bringt sie heute in das Parlament ein. Doch viele Franzosen finden die Reform unsozial. Hunderttausende Teilnehmer erwarten die Gewerkschaften zum Streik.
Längere Laufzeiten: Wohin mit dem Atommüll?
Kernkraftgegner misstrauen nach wie vor der Sicherheit der Reaktoren. Vor allem aber gibt es noch immer kein Endlager für radioaktive Abfälle. Doch die vereinbarten längeren Laufzeiten bedeuten mehr Atommüll. Umweltschützer fürchten nun, dass dieser nach Gorleben soll.
Erste Stahl-Tarifrunde ohne Ergebnis
Die Tarifverhandlungen der Stahlindustrie sollen nach dem Willen der IG Metall das Ende der Wirtschaftskrise widerspiegeln. Die Gewerkschaft forderte zum Auftakt sechs Prozent mehr Lohn. Der Abschluss soll Vorbild für andere Branchen sein. Die Arbeitgeber legten in der ersten Runde kein Angebot vor.
Arzneimittel: Koalition will private Kassen entlasten
Private Krankenversicherungen könnten bald weniger für Medikamente zahlen. Nach dem Willen der Union sollen Preissenkungen für gesetzliche Kassen auch in bestimmten Bereichen der privaten Krankenversicherungen angewendet werden. Das sagte ein Sprecher von Gesundheitsminister Rösler in Berlin.
Hochqualifizierte zieht es nach München, Hamburg und Bremen
Innerhalb Deutschlands konkurrieren nicht nur Firmen, sondern auch Regionen um gut ausgebildete Arbeitskräfte. Den stärksten Zuzug Hochqualifizierter verzeichnen laut einer Studie München, Hamburg und Bremen. Zu den Verlierern zählen demnach Dortmund, Leipzig und Stuttgart.
Nahost-Friedensgespräche: Lieberman warnt vor "Sackgasse"
Keine Chance für ein endgültiges Friedensabkommen? Israels Außenminister Lieberman sieht die Gespräche seines Kabinettschefs Netanjahu mit den Palästinensern auf dem Weg in die "Sackgasse". Die Arbeitspartei forderte seinen Hinauswurf aus der Koalition.
Spanische Regierung hält ETA-Waffenruhe für unzureichend
Die spanische Regierung hält offenbar wenig vom jüngst verkündeten ETA-Waffenstillstand: Dieser sei "weit entfernt" vom Notwendigen, sagte Innenminister Rubalcaba - die Behörden verfolgten die ETA weiter als Terrororganisation. Die Untergrundorganisation gilt nach vielen Fahndungserfolgen als geschwächt.
Erdbeben in Neuseeland: Notstand in Christchurch verlängert
Nach den schweren Erdbeben vom Wochenende ist der Notstand in der neuseeländischen Stadt Christchurch bis Mittwoch verlängert worden. In der Stadt wurden Hunderte Häuser zerstört oder stark beschädigt. Premierminister Key schätzte die Schäden auf umgerechnet eine Milliarde Euro.
München: Haftstrafe wegen Mordes im Brunner-Prozess
Im Prozess um die tödliche Prügelattacke auf Dominik Brunner hat das Landgericht München lange Haftstrafen verhängt. Der 19-jährige Haupttäter wurde wegen Mordes zu knapp zehn Jahren Jugendhaft verurteilt. Sein Anwalt legte Revision ein. Der 18-jährige Sebastian L. erhielt sieben Jahre Jugendhaft.
Bundesweite Razzia gegen Neonazi-Gruppe
Das Bundesinnenministerium durchsucht zur Stunde Räume der neonazistischen "Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige e.V." Die bundesweite Razzia hatte in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg begonnen. Hintergrund ist die Prüfung eines Verbots der Organsiation.
EU-Finanzminister beraten Konsequenzen aus Finanzkrise
Finanzmarktsteuer, Bankenabgabe, Verschärfung des EU-Stabilitätspaktes: Dies steht als Konsequenz aus der Finanzkrise im Raum. Da sich die Märkte beruhigt haben, ist der Handlungsdruck gesunken. In Brüssel tun sich die EU-Finanzminister schwer, die ohnehin kontrovers diskutierten Vorschläge umzusetzen.
Linkspartei-Chef Ernst verzichtet auf eine Zulage
Angesichts des Streits um Mehrfachbezüge strebt die Linkspartei eine Neuregelung an. Künftig sollen sich Spitzenfunktionäre mit Doppelfunktionen in Fraktion und Partei für eine der beiden Zulagen entscheiden müssen. Parteichef Ernst verzichtet auf seine Zulage als Mitglied des Fraktionsvorstands.
Videoblog: Bei den Herren der heiligen Hörner
Kaum ein Musikinstrument gibt es schon so lange wie den Schofar: Er wird meist aus Widderhörnern hergestellt - und zum Beispiel beim jüdischen Neujahrsfest Rosch ha-Schana geblasen.
DGB will massiv gegen Leiharbeit protestieren
Laut DGB-Chef Sommer sollen in einem "heißen Herbst" massiv Proteste gegen "eine soziale Schieflage" organisiert werden. Ein Schwerpunkt dabei sei die Zeitarbeit. "Unsere Mitglieder in der Industrie werden über Betriebsversammlungen und Aktionen vor den Werkstoren zeigen, was sie von Leiharbeit halten."
"Stuttgart 21": Polizei räumt Baumhaus von Aktivisten
In Stuttgart hat die Polizei ein von Gegnern des Bahnprojektes "Stuttgart 21" besetztes Baumhaus geräumt. Vier Aktivisten wurden von einem Sondereinsatzkommando von dem Baum geholt. Zuvor hatte das Aktionsbündnis gegen das Bahnprojekt ein Spitzentreffen mit Bahn, Land und der Stadt Stuttgart abgesagt.