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Barroso will eine EU-Gemeinschaftskasse
EU-Kommissionspräsident Barroso hat seine erste Rede "zur Lage der Union" gehalten: "Entweder wir schwimmen gemeinsam oder wir gehen einzeln unter", gab er den Parlamentariern mit auf den Weg. Konkret geht es ihm ums Geld. Er will "EU-Steuern" und die Finanztransaktionssteuer voranbringen.
Industrie verbucht im Juli überraschend weniger Aufträge
Das kräftige Wirtschaftswachstum schürt seit Monaten den Optimismus der Firmen und Konjunkturforscher. Doch in die Aufschwungmeldungen mischen sich erste Anzeichen einer Abkühlung der Konjunktur. Die Industrie erhielt im Juli überraschenderweise deutlich weniger Aufträge als im Juni.
Ermittlungen gegen KfW-Vorstand wegen Lehman-Überweisung eingestellt
320 Millionen Euro hat die KfW-Bank 2008 an Lehman Brothers überwiesen. Die US-Bank war aber zu diesem Zeitpunkt schon zahlungsunfähig und das Geld damit verloren. Nach fast zwei Jahren stellte die Staatsanwaltschaft ihre Untreue-Ermittlungen gegen die verantwortlichen KfW-Vorstände nun ein.
Australien: Gillard sichert sich knappe Parlamentsmehrheit
Australiens Premierministerin Gillard hat ihren Verbleib an der Macht gesichert. Rund zwei Wochen nach der Parlamentswahl schlugen sich drei parteilose Abgeordnete auf ihre Seite. Die erste Frau an der Spitze Australiens verfügt nun über eine hauchdünne Mehrheit.
Ein Erfolg der Umweltpolitik: Die Ozonschicht wächst
Umwelt- und Klimaprobleme kann der Mensch in den Griff bekommen, wenn nur konsequent und rechtzeitig gehandelt wird. Das legt zumindest eine Studie nahe, wonach die Ozonschicht wieder wächst, und zwar deshalb, weil vor 23 Jahren ein FCKW-Verbot durchgesetzt wurde.
"Stuttgart 21": Polizei räumt Baumhaus von Aktivisten
In Stuttgart hat die Polizei ein von Gegnern des Bahnprojektes "Stuttgart 21" besetztes Baumhaus geräumt. Vier Aktivisten wurden von einem Sondereinsatzkommando von dem Baum geholt. Zuvor hatte das Aktionsbündnis gegen das Bahnprojekt ein Spitzentreffen mit Bahn, Land und der Stadt Stuttgart abgesagt.
EM-Quali: DFB-Elf siegt souverän gegen Aserbaidschan
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation ihre Pflichtaufgabe gegen Aserbaidschan mühelos gemeistert. Das Team von Bundestrainer Löw besiegte in Köln die von Berti Vogts trainierte Mannschaft mit einem 6:1. Deutschland steht nun vor der Türkei an der Spitze der Gruppe A.
Frankreich: Bahn- und Flugverkehr durch Proteste gestört
Noch ist der "nationale Protesttag" in Frankreich nicht zu Ende, doch schon jetzt scheint er ein Erfolg für die Gewerkschaften zu sein. Vor allem der Bahnverkehr ist wegen der Streiks gestört. Sie richten sich primär gegen die Rente mit 62 - Affären spielen aber auch eine Rolle.
Schlusslicht: Gesegnet sei das Gadget
Es ist eine Jahrhunderte alte Tradition: Bauern lassen ihre Tiere und Pflüge segnen, Handwerker ihr Werkzeug. Doch wohin gehen Day Trader, Online-Redakteure oder Screendesigner, um den göttlichen Segen für ihr Arbeitsmaterial zu erbitten? Ganz einfach: in das kanadische Halifax.
Obama verspricht Milliarden gegen die Arbeitslosigkeit
Energiegeladen und aggressiv gegenüber den Republikanern trat US-Präsident Obama am "Labor Day" vor Anhängern auf. Er versprach Milliarden für die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Ob es seiner Partei noch gelingen kann, die Zwischenwahlen im November zu gewinnen, ist fraglich.
EM-Quali gegen Aserbaidschan: Drei Punkte sind Pflicht
Einen Sieg gegen Aserbaidschan hat Joachim Löw fest einkalkuliert. Im zweiten Spiel der EM-Qualifikation gegen das Team von Berti Vogts setzt der Bundestrainer weitgehend auf die Mannschaft, die schon gegen Belgien erfolgreich war. Eine Baustelle bleibt allerdings die linke Seite.
Stadtwerke befürchten Milliardenverluste durch Laufzeitverlängerung
Nach der Einigung der Regierung auf längere Laufzeiten für Atomkraftwerke erwarten die kommunalen Versorger massive Verluste und fordern deshalb Entschädigungen. "Der Wettbewerb ist quasi tot", sagte Verbandschef Filbert. Umweltminister Röttgen lobte das Konzept in den Tagesthemen derweil als "weltweit einzigartig".
Weltweit gibt es über 100 atomare Bauruinen
Weltweit wurden mehr als 100 Atomreaktoren gebaut, die keinen oder kaum Strom geliefert haben. Nach groben Schätzungen wurden so rund 360 Milliarden Euro in den Sand gesetzt. Zu den atomaren Bauruinen in Deutschland gehören der "schnelle Brüter" in Kalkar sowie das Atomkraftwerk in Hamm-Uentrop.
Spitzeneinkommen machen laut Studie nicht glücklicher
Wer mehr verdient, ist laut einer US-Studie zufriedener. Doch die Forscher der Universität Princeton fanden zugleich heraus, dass Menschen sich nicht automatisch glücklicher fühlen, wenn ihr Einkommen steigt. Das gelte nur bis zu einer Grenze von 75.000 Dollar pro Jahr.
Loveparade-Unglück: Sauerlands Abwahl eher unwahrscheinlich
Begleitet von Tumulten hat sich sechs Wochen nach dem Loveparade-Unglück mit 21 Toten in Duisburg zum ersten Mal der Stadtrat mit der Katastrophe befasst. Ein SPD-Antrag, mit Bürgermeister Sauerland zum sofortigen Rücktritt aufgefordert wurde, fand zwar eine Mehrheit, war aber rechtlich nicht bindend.
Betrug bei Online-Banking nimmt stark zu
User werden zunehmend Opfer von Internet-Kriminellen. Laut BKA und Branchenverband Bitkom gab es im vergangenen Jahr 23 Prozent mehr Fälle. Vor allem beim Online-Banking gebe es zunehmend Probleme. BKA und Bitkom riefen auch die Verbraucher zu mehr Schutzmaßnahmen auf.
Obama verspricht Milliarden gegen die Arbeitslosigkeit
Energiegeladen und aggressiv gegenüber den Republikanern trat US-Präsident Obama am "Labor Day" vor Anhängern auf. Er versprach Milliarden für die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Ob es seiner Partei noch gelingen kann, die Zwischenwahlen im November zu gewinnen, ist fraglich.
Olympia 2018: Bogner legt Amt nieder
Willy Bogner ist nicht länger der Chef der Münchner Olympiabewerbung 2018. Der 68-Jährige musste sein Amt aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Er will aber im Aufsichtsrat die Bewerbung Münchens weiter unterstützen. Für Bogner wird nun Bernhard Schwank Geschäftsführer der Bewerbungsgesellschaft.
EU soll Haushaltspläne der Mitgliedsstraaten früher kontrollieren
Die EU-Finanzminister haben Konsequenzen aus der Schuldenkrise Griechenlands gezogen: Die 27 Mitgliedsstaaten müssen künftig ihre Haushalts- und Reformpläne frühzeitig nach Brüssel melden. Ab 2011 dürfen die nationalen Etats dann erst nach den Empfehlungen der EU-Gremien beschlossen werden.
Ex-Außenminister Fischer wird Rewe-Berater
RWE, BMW, Siemens - die Liste der Firmen, für die Ex-Außenminister Fischer arbeitet, ist schon lang. Nun kam ein weiteres Unternehmen hinzu: Den Handelskonzern Rewe soll der frühere Vizekanzler bei der Entwicklung einer neuen Nachhaltigkeitsstrategie beraten und "wichtige neue Impulse" liefern.